Den Forschern zufolge sind von den 440.000 erwarteten Krebsneuerkrankungen 2018 bei 35- bis 84-Jährigen geschätzt rund 165.000 (37,4 Prozent) diesen Risikofaktoren zuzuschreiben.
- Der größte vermeidbare Risikofaktor ist das Rauchen. Fast 20 Prozent aller Krebsneuerkrankungen, etwa 85.000 Fälle, sind auf die Folgen des Rauchens zurückzuführen.
- Auf Platz zwei folgen ungesunde Ernährungsgewohnheiten, die zu etwa 34.000 neuen Krebsfällen führen werden. Hiervon entfallen nach den Analysen der Forscher etwa 42 Prozent auf geringe Ballaststoffzufuhr, je etwa 28 Prozent auf zu geringe Obst- und Gemüseanteile sowie zu hohen Wurstverzehr, 5 Prozent auf hohen Fleischkonsum und 3,5 Prozent auf hohen Salzkonsum zurückgehen.
- Den dritten Platz belegt Übergewicht mit gut 30.000 Krebsneuerkrankungen, dicht gefolgt von Bewegungsmangel mit 27.000 Neuerkrankungen.
- Nach vermeidbaren Infektionen, etwa mit HP-Viren, findet sich auf Platz 6 hoher Alkoholkonsum, der voraussichtlich zu etwa 9.600 Krebsneuerkrankungen führen wird - zumeist bei Männern.
Die Forscher weisen darauf hin, dass zwar nicht alle Krebserkrankungen vermeidbar sind. Die genannten Faktoren jedoch bieten einen guten Ansatz für die Prävention und könnten vielen Menschen Schmerzen ersparen oder sogar das Leben retten.
Weitere Tipps für die persönliche Krebsprävention finden Sie in der Broschüre "Was kann ICH gegen Krebs tun?" des Krebsinformationsdienstes.