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Arbeitsschutzberatung bei Investitionen - Nachbesserungen sind teuer

Viele Unternehmen berücksichtigen bei bevorstehenden Investitionen nur unzureichend den Arbeits- und Gesundheitsschutz. Werden dann später Mängel festgestellt, entstehen häufig hohe Zusatzkosten. Eine neue Broschüre der BAuA zeigt, wie eine gute Arbeitsschutzberatung die Verantwortlichen im Unternehmen von Beginn an bei der Planung der Investition unterstützen kann, um vorausschauend für sichere und gesunde Arbeitsbedingungen zu sorgen.

Bei Investitionen stehen bei vielen Unternehmen vor allem die Kosten für ein neues Gerät, eine Maschine, eine Produktionsanlage oder für ein Gebäude im Vordergrund. Wird aber bei der Planung der Arbeits- und Gesundheitsschutz nicht angemessen berücksichtigt, müssen Maschinen oder Gebäudeteile unter Umständen aufwendig nachgerüstet werden. Das verursacht oftmals nicht nur Zusatzkosten. Wenn ein Mangel im Nachhinein nicht vollständig behoben werden kann, führt das möglicherweise zu betrieblichen Einschränkungen. Maschinen können dann beispielsweise nur noch mit gedrosselter Leistung und unter zusätzlichen aufwändigen Schutzmaßnahmen betrieben werden.

Für eine vorausschauende Planung fehlen jedoch gerade in kleinen Unternehmen oftmals personelle und fachliche Ressourcen. Präventionsberater können hier Hilfestellung leisten. In der jetzt erschienenen baua: Praxis "Arbeitsschutzberatung bei Investitionen" zeigt die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) auf, wie eine Arbeitsschutzberatung bei Investitionen umgesetzt werden sollte. Anhand vieler praktischer Beispiele vermittelt sie anschaulich die Ziele, die Voraussetzungen und den Ablauf der Beratung. 

Arbeitsschutzberatung bei Investitionen. Empfehlungen zu Vorbereitung und Ablauf [PDF, 2MB]

Quelle: PM BAuA 26.10.2017