Das berichtet die Ärztezeitung unter Berufung auf den Mannheimer Endokrinologen Professor Hans-Peter Hammes und den Augenarzt Privatdozent Klaus Lemmen aus Düsseldorf im Deutschen Gesundheitsbericht "Diabetes 2017".
Sind bereits Netzhautveränderungen eingetreten, müssten je nach Schweregrad mindestens alle sechs Monate sorgfältige Wiederholungsuntersuchungen stattfinden. Bei Diabetes mellitus können infolge erhöhter Blutzuckerwerte Schädigungen an den winzigen Blutgefäßen der Netzhaut, der Retina, auftreten.
Oft bleibt eine solche diabetische Retinopathie lange Zeit unbemerkt. Im weiteren Verlauf kann es zu Sehstörungen und im schlimmsten Fall zur Erblindung kommen. Um die Erkrankung rechtzeitig gezielt behandeln zu können, ist daher ein regelmäßiges Screening wichtig. Dazu untersucht der Augenarzt den Augenhintergrund auf mögliche Netzhautblutungen oder -ablagerungen.
Quelle: Ärztezeitung/Medical Mirror