Kanadische Ärzte von der Universität Toronto hatten 647 Kinder im Alter zwischen sechs Monaten und fünf Jahren mit einem akuten Magen-Darm-Infekt und leichter Dehydrierung behandelt. Ein Teil der kleinen Patienten erhielt einen Mix aus Apfelsaft und Wasser im Verhältnis 1:1, die anderen eine Elektrolytlösung mit Apfelgeschmack.
Nach der Entlassung sollte die erste Gruppe weitere Flüssigkeitsverluste durch Apfelsaft oder das gewohnte Getränk und die zweite Gruppe durch die Elektrolytlösung ausgleichen.
Ergebnis: Unter der „Apfelsaft-Therapie“ mussten nur 17 Prozent der Kinder weiterhin vom Arzt versorgt oder sogar stationär behandelt werden. In der „Elektrolyt-Gruppe“ waren es dagegen 25 Prozent.
Quelle: JAMA/Medical Mirror