So kann auch Wassermangel ein Triggerfaktor für Gicht sein, berichtet Dr. Silke Zinke, Vorstandsmitglied des BDRh und praktizierende Rheumatologin in Berlin. Sie empfiehlt Gicht gefährdeten Patienten, mindestens zwei Liter am Tag zu trinken – bei einer akuten Gichterkrankung sogar drei Liter pro Tag, sofern keine andere Erkrankung wie eine Herzschwäche dagegenspricht.
Geeignet seien neben Wasser auch Saftschorlen, Kräuter- und Früchtetees. Unbedingt zu meiden seien dagegen alkoholische Getränke, da Alkohol die Harnsäureausscheidung zusätzlich hemme. Das gelte vor allem für Bier (auch alkoholfreies!), da es zudem noch viele Purine enthalte.
Quelle: Berufsverband Deutscher Rheumatologen/Medical Mirror