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Bei Kinderrheuma ist frühe Diagnose wichtig

Auch Kinder können Rheuma bekommen. Allerdings dauert es bei ihnen im Durchschnitt zwei Monate, bis sie nach den ersten Symptomen beim Kinderrheumatologen sind. Zu lange, wie die Gesellschaft für Kinder- und Jugendrheumatologie (GKJR) betont.

Je früher eine Therapie startet, desto größer ist die Chance, die Krankheit zu stoppen, sagt Professor Kirsten Minden, Vorstand der GKJR. „Wenn man es in den ersten fünf Jahren nicht geschafft hat, die Krankheit zu stoppen, nimmt die Chance ab.“ Jedes zweite Kind gehe mit der Krankheit ins Erwachsenenalter.

Für eine frühzeitige Diagnose sollten Eltern auf folgende Anzeichen achten: Das Kind bewegt sich anders, nimmt eine Schonhaltung ein, und die Gelenke sind weniger beweglich. Verdächtig ist es auch, wenn sich Kinder auf die Finger stützen, um ihre Handgelenke zu schonen.

Quelle: Medical Mirror/Gesellschaft für Kinder- und Jugendrheumatologie (GKJR)