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Bewerber beklagen Kommunikationsmängel

Schlechtes Kommunikationsverhalten ist der häufigste Fehler von Unternehmen gegenüber Bewerbern.

Für viele Bewerber ist es die ernüchterndste Erfahrung im Verlauf der Bewerbung: Die individuell zusammengestellte, mit einem sorgfältig formulierten Anschrieben versehene Bewerbung ist abgeschickt, und dann folgt – keine Reaktion. 62 Prozent der Teilnehmer einer Forsa-Umfrage im Auftrag der Jobbörse Jobware gaben an, dass keine oder viel zu späte Antworten auf Bewerbungen der nervigste Aspekt im Bewerbungsprozess seien. Fast genauso ärgerlich sind ausbleibendes Feedback nach einem Bewerbungsgespräch (58 Prozent) und fehlende Begründungen für Absagen (52 Prozent).

Der Weg zum Traumjob ist jedoch auch an anderen Stellen steinig. So störten sich 49 Prozent der Befragten an unrealistischen Anforderungsprofilen in Stellenanzeigen. 31 Prozent beklagten den hohen Zeitaufwand, den das Erstellen von individuell zugeschnittenen Anschreiben und Lebenslauf in Anspruch nehmen. Und auch die geführten Prozesse in Online-Bewerbungssystemen sind offenbar verbesserungswürdig: 27 Prozent der Umfrage-Teilnehmer monierten Schwächen in deren Aufbau und Struktur. Arbeitgeber sind folglich gut beraten, zumindest die größten Ärgernisse nach Möglichkeit zu vermeiden, um Bewerber nicht unnötig zu verprellen.

Für die Untersuchung wurden 507 qualifizierte und leitende Angestellte zwischen 18 und 60 Jahren mittels computergestützter Telefoninterviews befragt.

Quelle: https://www.jobware.de/Ueber-Jobware/Presse/2017/Keine-oder-spaete-Antwort-auf-Bewerbungseingaenge.html