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Diabetiker sollten regelmäßig zum Augencheck gehen

Mindestens alle zwei Jahre sollten Diabetiker zum Augenarzt gehen. Denn die Zuckerkrankheit kann schwere Schäden an den Augen verursachen und sogar zum Erblinden führen.

Anlässlich der "Woche des Sehens" hat der Bundesverband der Augenärzte darauf hingewiesen, dass Diabetiker die für sie vorgesehenen regelmäßigen Augenuntersuchungen bislang zu selten wahrnehmen. Nur etwa 50 bis 60 Prozent der Erkrankten gingen mindestens alle zwei Jahre zur Augenkontrolle.

Das Problem: Der erhöhte Blutzuckerspiegel kann die kleinen Blutgefäße im Auge schädigen, so dass die Netzhaut nicht mehr ausreichend durchblutet wird - in diesem Fall droht das Erblinden. Die Kontrollen des Augenarztes können solche Veränderungen feststellen, bevor der Patient an Sehstörungen leidet. Bei rechtzeitiger Behandlung können ernstere Probleme umgangen werden.

Sollten zusätzliche Risikofaktoren vorlliegen, wird der Augenarzt auch häufigere Untersuchungen verordnen. Alle Patienten, die in ein Disease-Management-Programm (DMP) "Diabetes mellitus Typ 2" eingeschrieben sind, werden regelmäßig an die Augenuntersuchungen erinnert.