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Ein Viertel der Beschäftigten arbeitete 2025 im Homeoffice

Das Statistische Bundesamt (Destatis) hat neue Ergebnisse zur Homeoffice-Nutzung im Jahr 2025 veröffentlicht. Demnach hat sich das Arbeiten von zu Hause aus inzwischen etabliert.

Entwicklung des Homeoffice-Anteils seit der Pandemie

Im Jahr 2025 waren 25 Prozent aller Erwerbstätigen zumindest gelegentlich im Homeoffice, wie Destatis mitteilt. Damit war der Anteil der im Homeoffice Beschäftigten etwas höher als im Jahr 2024, als es 24 Prozent waren. Im vergangenen Jahr hat der Anteil der Erwerbstätigen mit Homeoffice-Zeiten somit wieder das Niveau des Corona-Jahrs 2021 erreicht. Wie stark sich das Arbeiten von zu Hause aus inzwischen etabliert hat, zeigt der Vergleich mit dem Vor-Corona-Niveau: 2019 arbeiteten lediglich 13 Prozent der Beschäftigten zumindest gelegentlich im Homeoffice. 

Rückgang  gegenüber der Pandemiezeit

Jedoch wird das Homeoffice inzwischen weniger umfänglich genutzt als zu Zeiten der Pandemie. So arbeitete im Jahr 2025 knapp ein Viertel (24 Prozent) der Homeoffice-Nutzenden ausschließlich von zu Hause. 30 Prozent der Erwerbstätigen, die Homeoffice nutzten, arbeiteten mindestens die Hälfte ihrer Arbeitstage vom heimischen Schreibtisch. Im Jahr 2021 waren die Anteile noch deutlicher in Richtung Homeoffice-Nutzung verschoben: Damals waren 40 Prozent der Homeoffice-Nutzenden vollständig zuhause und 29 Prozent arbeiteten mindestens die Hälfte ihrer Arbeitstage im Homeoffice. 

Zusammenhang zwischen Unternehmensgröße und Homeoffice-Nutzung

Der Homeoffice-Anteil steigt mit der Größe des Unternehmens: Während in kleinen Unternehmen mit weniger als 50 Beschäftigten 19 Prozent der Mitarbeiter von zu Hause aus arbeiteten, waren es in mittleren Unternehmen (50 bis 249 Beschäftigte) 23 Prozent. In großen Unternehmen mit mindestens 250 Beschäftigten war der Homeoffice-Anteil mit 35 Prozent am höchsten.

Homeoffice-Nutzung nach Altersgruppen

Was die Verteilung nach Lebensalter betrifft, hatten die 35- bis 44-Jährigen mit 30 Prozent den höchsten Homeoffice-Anteil in 2025, gefolgt von der Altersgruppe der 25- bis 34-Jährigen mit 28 Prozent. Seltener nutzen Homeoffice die 15- bis 24-jährigen (10 Prozent) und die 55- bis 64-jährigen Arbeitnehmer (22 Prozent). Ursächlich dafür sind bei jüngeren Arbeitnehmern beispielsweise die Berufsausbildung,  die die Möglichkeiten für Homeoffice einschränkt. In den mittleren Altersjahren kann die Notwendigkeit, private Verpflichtungen (wie zum Beispiel Kinderbetreuung) mit dem Beruf zu vereinbaren, zu einer stärkeren Nutzung des Homeoffice führen.

Branchenspezifische Unterschiede bei der Homeoffice-Nutzung

Wie häufig Homeoffice genutzt wird, hängt außerdem von der jeweiligen Branche ab. Am höchsten war der Anteil 2025 in den Bereichen IT-Dienstleistungen und Verwaltung und Führung von Unternehmen sowie in der Unternehmensberatung: Dort arbeiteten jeweils knapp drei Viertel (74 Prozent) der Erwerbstätigen zumindest gelegentlich von zu Hause aus. Im Bereich Informationsdienstleistungen nahmen gut zwei Drittel (68 Prozent) Homeoffice in Anspruch, wie auch bei Versicherungen, Rückversicherungen und Pensionskassen. 

Homeoffice im EU-Vergleich

Der Homeoffice-Anteil in Deutschland lag im Jahr 2025 leicht über dem EU-Durchschnitt. Laut der EU-Statistikbehörde Eurostat arbeiteten EU-weit durchschnittlich 23 Prozent aller Erwerbstätigen ab 15 Jahren zumindest gelegentlich von zu Hause. In den Niederlanden (52 Prozent), in Schweden (45 Prozent) und in Luxemburg (43 Prozent) war der Homeoffice-Anteil EU-weit am höchsten.