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Falsche Bescheidenheit: Senioren sollten Apotheker um Hilfe bitten

Wenn die Hände zittrig werden und die Sehkraft nachlässt, kann es mit der Einnahme der täglichen Medikamente schwierig werden. Wie die Bundesapothekenkammer in einer Pressemitteilung wirbt, sind Apotheken gerne behilflich, Unterstützung zu leisten.

Was in jungen Jahren noch völlig normal ist, fällt mit zunehmende Alter immer schwerer. Die Feinmotorik ist nicht mehr wie früher und die Kraft in den Händen hat nachgelassen. Für die Tabletteneinnahme kann dies  große Hürden darstellen. Nicht immer ist eine helfende Hand zur Stelle oder die Familie in der Nachbarschaft. Woran viele ältere Menschen nicht denken: Der Apotheker kann das eine oder andere Problem lindern. 

Wichtig sei es, dass die Betroffenen ihre Probleme offen ansprechen, so die Apothekerkammer . Dies können Schwierigkeiten beim Öffnen von Arzneimittelverpackungen sein. Manchmal kann der Wechsel auf ein anderes Präparat, das dieselben Inhaltsstoffe aber eine handhabbarere Verpackung hat, hilfreich sein.

So gibt es zum Beispiel Augentropfen, bei denen sich das kleine Fläschchen aus Kunststoff wesentlich leichter zusammendrücken lässt als bei anderen Mitteln. Oft reicht es auch schon aus, wenn der Apotheker bereits beim Kauf behilflich ist, die Versiegelung eines Medikamentes zu öffnen.