In Deutschland wurden mehr als 2.000 Arbeitnehmer befragt. Insgesamt wurden in acht europäischen Ländern 18 Einflussfaktoren auf die Zufriedenheit am Arbeitsplatz untersucht. Vor allem Fairness und Respekt standen bei den Mitarbeitern hoch im Kurs - allerdings erlebten nur 67 Prozent diese Werte in ihrem Job.
Ähnlich sah es bei den Themen Freiheit und Identifikation aus: Wer das Gefühl habe, bei der Arbeit er selbst sein zu können oder stolz auf seinen Arbeitgeber ist, sei mit 2,4 und 2,3 Mal höherer Wahrscheinlichkeit glücklich bei seiner Arbeit, so die Ergebnisse. Auf ihren Arbeitgeber waren jedoch nur 60 Prozent der Befragten stolz, wenig mehr erlebten am Arbeitsplatz persönliche Freiheit.
Für die Zufriedenheit im Job sind Arbeitgeber und Arbeitnehmer gleichermaßen verantwortlich, fanden 46 Prozent der Befragten. 36 Prozent sahen darin "voll oder größtenteils" eine Aufgabe des Arbeitgebers, lediglich 18 Prozent vorrangig eine Arbeitnehmeraufgabe.
Zufriedenheit beginne bereits im Rekrutierungsprozess, so ein weiteres Ergebnis der Untersuchung. Indem die Arbeitgeber ihre Anforderungen und Erwartungen von Anfang an klar benennen, fühlten sich Bewerber fair und respektvoll behandelt.
Abschließend identifizierte die Beratung sechs übergeordnete Faktoren für die Zufriedenheit mit dem Job: Demnach müssen Beschäftigte
- Wertschätzung erfahren,
- ihre Arbeit als sinnstiftend empfinden,
- fair und respektvoll behandelt werden,
- ein positives Arbeitsklima vorfinden,
- Verantwortung am Arbeitsplatz übernehmen können sowie
- gut zu ihrem Job passen.
Weitere Informationen: https://www.roberthalf.de/gluecklich-arbeiten/studie