Die Forscher hatten über 5.000 ältere Menschen beobachtet. Bei Frauen mit dem höchsten Joghurt-Verzehr war die Knochenmineraldichte im Hüft- und Oberschenkelhalsknochen im Vergleich zu denjenigen mit dem niedrigsten Konsum um 3,1 bis 3,9 Prozent höher. Auch die körperlichen Funktionen waren in einigen Bereichen besser. Bei männlichen Joghurt-Liebhabern war der Biomarker für den Knochenabbau um 9,5 Prozent verringert.
Nach Berücksichtigung möglicher Risikofaktoren wie Body Mass-index, Nierenfunktion, körperliche Aktivität oder Konsum von Milch, Käse, Kalzium- oder Vitamin-D-Präparaten sank das Osteoporose-Risiko bei Frauen um 39 Prozent und bei Männern um 52 Prozent.
Nach Angaben der Forscher könnte eine erhöhte Joghurt-Zufuhr eine einfache und preiswerte Strategie sein, um die Knochengesundheit zu erhalten. Allerdings müssten die Beobachtungsdaten noch durch weitere Untersuchungen bestätigt werden, so Studienleiter Dr. Eamon Laird.
Quelle: Trinity College Dublin/Medical Mirror