Die Antworten setzten die Wissenschaftler anschließend mit dem Körpergewicht, Fettanteil, Blutdruck und Gesundheitsverhalten der Teilnehmer in Beziehung. Zusätzlich nahmen die Schüler an einem Fitnesstest teil.
Dabei zeigte sich, dass ein hoher Medienkonsum sich nicht nur auf die körperliche Fitness und das Körpergewicht negativ auswirkte. Die Bildschirmnutzer neigten im Vergleich zu anderen „Bewegungsmuffeln“ auch eher dazu, zu rauchen, Alkohol zu trinken und sich ungesund zu ernähren.
Da im Jugendalter erlernte Verhaltensmuster häufig im Erwachsenenalter beibehalten werden, warnt Studienleiter Professor Reiner Hanewinkel vor den gesundheitlichen Folgen wie Übergewicht und Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Es sei daher wichtig, dass sich Jugendliche mehr bewegten und weniger vor dem Bildschirm säßen.
Quelle: Institut für Therapie- und Gesundheitsforschung/Medical Mirror