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Kein Stress mit dem Stress in der Pflege

Wer in der Altenpflege tätig ist, hat sich für ein sinnstiftendes, aber auch forderndes Berufsfeld entschieden. Wie Einrichtungsleitungen die Gesundheit und das Wohlbefinden der Pflegekräfte fördern können, zeigt eine neue Broschüre, die im Rahmen des INQA-Projekts "Psychische Gesundheit in der Arbeitswelt" (psyGA) entwickelt wurde.

Wie ein aktueller Gesundheitsreport zeigt, treten Fehltage aufgrund psychischer Störungen am häufigsten in der Altenpflege auf. Häufig befinden sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Spagat zwischen professionellem Pflegeanspruch an die eigene Arbeit und einer hohen Arbeitsdichte im Pflegealltag. Fallen dann auch noch Kolleginnen und Kollegen krankheitsbedingt aus, führt das zu einer deutlichen Mehrbelastung für das verbleibende Team.

Hilfe bietet die Broschüre „Kein Stress mit dem Stress. Lösungen und Tipps für amulante und stationäre Pflegeeinrichtungen“ der Initiative Neue Qualität der Arbeit (INQA), die Einrichtungsleitungen dabei unterstützen soll, die Gesundheit ihrer Beschäftigten sowie die eigene Gesundheit zu erhalten. Gerade in der Pflegebranche gibt es häufig herausfordernde und auch emotional belastende Situationen. Umso wichtiger ist es für die Leitungen, psychische Belastungen zu erkennen, offen damit umzugehen und gemeinsam zu reduzieren. Tipps "von Pflegenden für Pflegende" zeigen mit positiven Beispielen, wie Veränderung gestaltet werden kann. Zusätzliche Arbeitshilfen zum heraustrennen erleichtern die Umsetzung in die Praxis. Entwickelt wurde die Handlungshilfe und die gemeinsam mit dem Institut für Betriebliche Gesundheitsförderung BGF GmbH der AOK Rheinland/Hamburg im Rahmen des INQA-Projekts "Psychische Gesundheit in der Arbeitswelt" (psyGA).

Kostenloser Download: Kein Stress mit dem Stress. Lösungen und Tipps für ambulante und stationäre Pflegeeinrichtungen [PDF, 3MB]

Quelle: www.inqa.de