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Laserpointer sind Gefahr für Kinderaugen

Wenn Kinder Laserpointer in die Hände bekommen, kann dies im wahrsten Sinne des Wortes ins Auge gehen. So berichten US-Augenärzte aus Minneapolis von Sehschäden und Gesichtsfeldausfällen mehrerer Kinder, die in den Strahl eines Grün- oder Rotlichtlasers geschaut hatten.

 In den USA sind Laserpointer bis 5 Milliwatt (mW) Leistung zugelassen. Normalerweise dürfte es Augenverletzungen mit handelsüblichen Laserpointern dieser Stärke nicht geben, schreiben die Mediziner. So sollte der Lidschlussreflex greifen, bevor der Lichtstrahl die Netzhaut verbrennt. Allerdings schauten vom Laserlicht faszinierte Kinder oft ohne zu blinzeln in den Strahl.

In Deutschland sind für den Privatgebrauch nur Laser bis 1 mW zugelassen. Diese gelten als harmlos. Allerdings sollten auch diese nicht direkt ins Auge gerichtet werden. Das gilt erst recht für Laserpointer bis zu 10.000 mW aus China, die über das Internet erhältlich sind. Quelle: American Academy of Pediatrics/Medical Mirror