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Limonade zum Essen? Keine gute Idee

Bisher standen Limonaden vor allem wegen ihres hohen Zuckergehaltes in der Kritik. Eine neue Studie ergab nun weitere negative Auswirkungen auf den Stoffwechsel, wenn das Getränk zum Essen genossen wird.

Die Forscher nutzten für diese Untersuchung eine sogenannte Metabolische Kammer, in der der Kalorienverbrauch und die Energiegewinnung aus den Nährstoffen exakt gemessen werden kann. Die Probanden mussten zweimal 24 Stunden in der Kammer verbringen. Im ersten 24-Stunden-Versuch wurde ihnen ein Gericht mit 15 Prozent Proteinanteil serviert, beim zweiten Mal eines mit 30 Prozent Proteinanteil. Einige Probanden erhielten ein zuckergesüßtes Limonadengetränk zu ihrer Mahlzeit, andere ein mit künstlichen Süßungsmitteln gesüßtes Getränk. Nach jeder Mahlzeit wurden sie nach ihrem Hungergefühl und ihrem Appetit auf bestimmte Nahrungsmitteltypen befragt.

Das Ergebnis: Die Probanden, die ein zuckergesüßtes Limonadengetränk zur Mahlzeit erhalten hatten, bauten deutlich weniger Fett ab und zeigten auch eine geringere Entwicklung an Körperwärme - der Stoffwechsel war also reduziert. Dieser Effekt verstärkte sich sogar, wenn die Mahlzeit proteinreicher ausfiel. Zudem nutzte der Körper von den im zuckerhaltigen Getränk enthaltenen 120 kcal nur 80 kcal, so dass unabhängig vom Proteingehalt der Mahlzeit 40 kcal am Tag als Fett im Körper eingelagert wurden.

Quelle: BMC Nutrition