In der Umfrage unter 1.018 Bundesbürgern wurde als Hauptmotivation für einen Jobwechsel eine bessere Bezahlung genannt. Auf Platz 2 liegt die Angabe "Ich habe das Gefühl, dass meine Leistungen nicht anerkannt werden", gefolgt von Klagen über ein schlechtes Arbeitsklima und mangelnde Freude an der aktuellen Arbeit.
Für Vorgesetzte ergeben sich einige konkrete Tipps aus der Befragung, denn den Befragten waren für eine höhere Jobzufriedenheit vor allem die Führungsfaktoren "Aussprechen von Wertschätzung", "regelmäßiges ehrliches Feedback" und "Interesse am Mitarbeiter als Mensch" wichtig.
Die organisatorischen Bedingungen haben sich im Vergleich zum Vorjahr etwas verbessert: In 46 Prozent aller Fälle gibt es grundsätzlich die Möglichkeit, in Teilzeit zu arbeiten, in 29 Prozent der Fälle bestand sogar ein grundsätzliches Rückkehrrecht auf eine Vollzeitstelle. Jobsharing hingegen ist mit 16 Prozent weiterhin wenig verbreitet.
Quelle: Studie „Jobzufriedenheit 2017“