Neurowissenschaftler von der Radboud Universität in den Niederlanden baten Freiwillige zu einem Experiment. Hierbei sollten sich die Teilnehmer wie beim Memory-Spiel die Platzierung verschiedener Bilder merken. Dann wurden sie einer von drei Gruppen zugeteilt: Ein Teil absolvierte direkt im Anschluss ein 35-minütiges Intervalltraining auf einem Fahrrad-Ergometer, ein Teil vier Stunden später. Die dritte Gruppe verzichtete auf jegliche Form von körperlicher Aktivität. Nach 48 Stunden wiederholten alle Probanden den Test.
Dabei zeigte sich: Am besten schnitten diejenigen ab, die vier Stunden nach dem Lernen Sport gemacht hatten. Das ergaben nicht nur die Tests, sondern auch die gleichzeitig durchgeführten Gehirn-Scans speziell im Hippocampus – einer Region, die für Gedächtnis und Lernen wichtig ist.
Quelle: Radboud Universität/Medical Mirror