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Pause vom Pflegealltag

Über 2,6 Millionen Menschen in Deutschland gelten als pflegebedürftig. Fast drei Viertel dieser Personen wird zu Hause und zum Teil von Angehörigen versorgt - eine große Aufgabe, die ihren Tribut fordert. Soziale Verbände wie die Caritas bieten eine Auszeit für pflegende Angehörige an.

Ähnlich einer Selbsthilfegruppe unterstützen sich pflegende Angehörige in Gesprächsgruppen oft gegenseitig, getreu dem Sprichwort „geteiltes Leid ist halbes Leid“. So in etwa gestaltet sich auch eine Reise, die der Caritas Verband in verschiedenen Städten Deutschlands regelmäßig anbietet. Ende September startet zum Beispiel die Kölner Gruppe pflegender Angehöriger zusammen mit ihren demenziell erkrankten Partnern in einen zwölftägigen Erholungsurlaub. „Gemeinsam eine schöne Zeit verleben und Kraft schöpfen für den Pflegealltag – das Konzept der betreuten Reisen nach Bad Driburg für Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen findet großen Anklang“, heißt es in einer Mitteilung des Verbandes.

Die Septemberreise der Caritas Köln ist beispielhaft für solche Angebote innerhalb des Verbandes bundesweit. Zweimal im Jahr werden die begleiteten Urlaube organisiert. Die Pflegebedürftigen werden stundenweise betreut, wodurch die Angehörigen die Möglichkeit erhalten, endlich etwas für sich zu tun. Ein qualifiziertes und erfahrenes Reiseteam steht den Teilnehmenden während der gesamten Fahrt zur Seite und führt durch ein abwechslungsreiches Tagesprogramm mit kleinen Ausflügen, Kaffeenachmittagen, Wassergymnastik und Entspannungsmethoden.

Weitere Informationen zu Reisen für pflegende Angehörige durch den Caritas Verband gibt es auf der Internetseite: www.caritas.de.