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Rauchstopp gegen schlechtes Hören

Eine aktuelle, groß angelegte Studie aus Japan hat ermittelt, dass mit dem Rauchen die Gefahr eines Hörverlustes steigt - und sich beim Rauchverzicht wieder verringert.

Die japanischen Forscher hatten 50.195 Menschen im Alter zwischen 20 und 64 Jahren über bis zu acht Jahre lang jährlich auf ihr Hörvermögen untersucht. Zu Beginn hörten alle Probanden ohne Beeinträchtigungen. Die Wissenschaftler stellten jedoch fest, dass die Raucher in der Stichprobe häufiger unter Höreinschränkungen litten als die Nichtraucher - und zwar umso mehr, je mehr sie rauchten. Im tiefen Frequenzbereich lag das Risiko der Raucher für einen Hörverlust um 20, im hohen Frequenzbereich sogar um 60 Prozent höher als bei Nichtrauchern.

Ein Rauchausstieg führte bereits nach kurzer Zeit zu einer deutlichen Verringerung des Risikos, einen Hörverlust zu erleiden.

Quelle: Nicotine and Tobacco Research