In der Studie durfte ein Teil der Patienten während der ersten zwei Wochen unter Fluoxetin acht Stunden im Bett verbringen, die anderen nur sechs Stunden. Danach kehrten die Patienten zu ihrem normalen Schlafrhythmus zurück.
Mit der längeren Nachtruhe kam es fast doppelt so häufig zu einem Krankheitsstillstand (63 gegenüber 33 Prozent). Bislang gingen Wissenschaftler davon aus, dass ein kurzzeitiger Schlafentzug die Gemütslage bei depressiven Patienten verbessert.
Quelle: Universität Michigan/Medical Mirror