Die nicht repräsentative Umfrage ergab, dass Arbeitgeber vor allem Hygiene und Schmutz als Störfaktor ansehen: 41 Prozent vermuteten, dass schmutzige Toiletten ein großes Problem für ihre Arbeitnehmer darstellten, 19 Prozent gaben eine unhygienische Küche an. Mit 20 Prozent gleichauf lagen die Positionen "schlechter Humor " und "Fenster auf oder zu".
Die gleichzeitig befragten Arbeitnehmer sahen den schlechten Humor als deutlich größeres Übel an, er landete mit 27 Prozent der Nennungen auf Platz 1. Zwar kam die dreckige Küche mit 17 Prozent auf Platz 2, gleichauf aber lag ein Problem, dass die Arbeitgeber überhaupt nicht genannt hatten - die störenden Tippgeräusche der KollegInnen. Neben schmutzigen Toiletten (16 Prozent) und der Fenster-auf-oder-zu-Problematik (9 Prozent) wurde zudem der strenge Körpergeruch der KollegInnen (8 Prozent) genannt - auch dieser Aspekt war von den Arbeitgebern überhaupt nicht erkannt worden.
Aus den Ergebnissen lässt sich ableiten, dass zur Reduzierung von Störfaktoren unbedingt auch die Arbeitnehmer befragt werden sollten, da deren Wahrnehmung und Gewichtung deutlich von denen des Arbeitgebers abweichen kann.
Quelle: Umfrage von Jobware