Wie die Forscher der Universität Uppsala herausfanden, führt regelmäßiger Teekonsum zu genetischen Veränderungen, die im Zusammenhang mit Krebs und dem Östrogenstoffwechsel stehen.
Schon länger ist bekannt, dass Umwelt- und Lebensstilfaktoren wie Ernährung, Rauchen und Chemikalien die Gene beeinflussen können. In der aktuellen Studie untersuchten die Wissenschaftler, ob auch Kaffee und Tee solche epigenetischen Veränderungen bewirken. Tatsächlich war dies bei teetrinkenden Frauen der Fall, nicht aber bei Männern oder bei Kaffee-Konsum.
Frühere Untersuchungen hatten ergeben, dass Tee den Östrogenspiegel senkt, was die unterschiedliche biologische Reaktion der Geschlechter erklären könnte. Frauen trinken zudem meist mehr Tee als Männer, was einen Zusammenhang zwischen Tee und Krebsrisiko noch wahrscheinlicher macht.