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Jobstress nicht nach Hause mitnehmen

Forscher sprechen sich für eine klare Trennung zwischen Beruf und Privatleben aus. Denn Stress im Beruf wirkt sich negativ sowohl auf die Gesundheit wie auf die Partnerschaft aus.

Eine durchaus typische Situation: Ein Partner kommt völlig gestresst von der Arbeit und schnauzt zu Hause den ersten an, der er sieht - meistens den anderen Partner. Das wirkt sich schnell auf die Beziehung, aber auch auf die Gesundheit beider Partner aus. Denn Stress wirkt einer neuen australischen Studie zufolge ansteckend und überträgt sich auf denjenigen, der unter dem Jobstress des anderen Partners leidet - und zwar unabhängig davon, ob in der Beziehung Kinder vorhanden sind. Auch das Geschlecht der beiden Partner ist für diese Reaktion gleichgültig.

Die Wissenschaftler kommen zu dem Schluss, dass der berufliche und der private Bereich strikt voneinander getrennt werden sollten, auch um den Partner zu schützen. Sie empfehlen, keine Arbeit mit nach Hause zu nehmen und eventuellen Ärger im Job bewusst "auszuschalten", sobald man die Firma verlässt.

Quelle: Australian Journal of Psychology

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